Once upon a Time in the West

Monument Valley (Navajo Tribal Park) und Mesa Verde Nationalpark. Blickt man auf die Felsgebilde, die sich im Monument Valley wie Denkmäler aus der Wüsten- und Steppenlandschaft erheben, ist es, als hörte man noch die Pferde davongaloppieren. Auf dem 27 km langen Rundkurs erkunden wir die Schauplätze von Westernfilmen (Spiel mir das Lied vom Tod, Rio Grande, Billy the Kid) und Werbespots (Marlboro Man) mit dem Auto. Das ganze Schutzgebiet wird von den Navajo verwaltet, und vereinzelt wird es von den Stammesangehörigen des indianischen Volkes auch heute noch bewohnt.

Auf der Fahrt vom Monument Valley nach Cortez kommen wir in Bluff vorbei. Kein Witz, das Dorf heisst wirklich so! Die Twin Rocks (links im nächsten Bild) haben dem Café den Namen gegeben.

Von Cortez aus ist es am übernächsten Tag ein Katzensprung zum Mesa Verde Nationalpark. So ganz kann ich mir nicht vorstellen, wie die zahlreichen Felsbehausungen aussehen sollen, die von Anasazi-Indianern um das Jahr 1200 in die Felsüberhänge gebaut worden sind.

Der Anblick der so genannten „Cliff Dwellings“ ist eindrücklich. Wie riesige Weihnachtskrippen wurden die altindianischen Gebäude in das Rund der Felswand eingefügt.

Aus welchem Grund die Anasazi bereits Ende des 13. Jahrhunderts die Cliff Dwellings wieder verliessen, ist unklar.

 

2 Gedanken zu „Once upon a Time in the West

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