Biggest, best, world-famous! (Teil 1)

Hätte mich jemand vor einigen Monaten nach den verschiedenen Nationalparks im Land der Superlative gefragt, wäre er der einzige gewesen, den ich zuverlässig hätte nennen können: Yellowstone Nationalpark.

Er ist zwar nicht der grösste, jedoch der älteste Nationalpark der Welt. Und er soll beste Voraussetzungen bieten für die Beobachtung von Hirschen, Gänsen, seltenen Trompeterschwänen, Bären, Wölfen sowie Elchen und Mammuts, äh, Bisons.

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Silex Spring, eine heisse Quelle im Fountain Paint Pot

Gegründet wurde er im Jahre 1872, lange nachdem einzelne Trapper und Goldsucher vom riesigen Gelände zurückgekommen waren und Wunderliches darüber berichtet hatten. Ihre Erzählungen von bunten Erdlöchern, explodierenden Wasserstellen und unbekannten Tieren wurden bis dahin allesamt als Märchen verkannt. Erst nach erfolgreichen Expeditionen in das Yellowstone-Gebiet wurden die Schilderungen über die aussergewöhnliche Gegend ernst genommen.

Hier planen wir fünf Übernachtungen ein, weil die Fläche des Parks beinahe so viel ausmacht wie ein Viertel der Schweiz und das Strassennetz 370 Meilen (fast 600 km) umfasst. Zudem sind einige Strassen in der ersten Maihälfte noch geschlossen und das Wetter könnte aufgrund der Höhe (wir befinden uns auf plus/minus 2000 m) und der Jahreszeit unstet sein. Im Dorf West Yellowstone, wenige Kilometer vom Parkeingang West, finden wir ein gemütliches Inn.

Am 1. Tag haben wir gerade Bisons entdeckt, als es heftig zu schneien und zu winden beginnt. Das garstige Winterwetter hält uns nicht davon ab, den Fountain Paint Pot im Lower Geyser Basin, den berühmten Geysir Old Faithful und das Old Faithful Inn zu besuchen.


2. Tag
: Wir fahren nach Norris, wo wir die Artists Paintpots anschauen und dann weiter zu den 80 Kilometern entfernten Mammoth Hot Springs. Dort erwarten uns gleissend weisse Sinterterrassen.


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