Gemessene 28, gefühlte 31 Grad Celsius. Unser Wasserverbrauch ist merklich gestiegen. Zum Glück gibt es das erfrischende Nass an jeder Ecke zu kaufen. Und dass die meisten Räumlichkeiten stark heruntergekühlt sind, ist zumindest jetzt von grossem Vorteil.
Das andauernde Verkehrschaos hier in Manhattan, das sinnlose Gehupe, die zielstrebig eilenden New Yorker und das feuchte Klima verstärken das Gefühl von Hetze und Hochsommer. – Wir schalten einen Gang herunter. So macht New York auch bei Hitze Spass.

Schlange stehen für Kaltes im Central Park
An verschiedenen Orten finden wir Ruhe und Erfrischung:
Im Central Park gibt es kostenlos Schatten und etwas kühlere Luft.
Auf „The Lake“ im Park können sich Ruderer austoben.
Viel Platz auf der Wiese, mitten im Grün und trotzdem im Zentrum der Megacity
Diesmal kein Eichhörnchen ;-), sondern ein bunter Singvogel, dessen Junge mit im Nest sind.
Das Rockefeller Building, welches wir mit dem Lift „erklimmen“
Aussicht von der Plattform des Rockefeller Buildings auf den Central Park und die Stadt
Die St. Patrick’s Cathedral an der Modemeile 5th Avenue wirkt von oben wie ein Kartonmodell.
St. Patrick’s Cathedral, eingeklemmt zwischen Hochhäusern
Wir sehen uns die Werke im MoMA (Museum of Modern Art) an. Hier Andy Warhols bekanntes Suppenbild.
„Fondue?“, fragten wir uns. Nein, eine baked potato von Roy Lichtenstein
Auch die Architektur ist besonders.
Einige von mehreren Tausend Pfeifen in Keens Steakhouse, wo man wunderbar essen kann
Das grösste Kaufhaus der Welt mit potentem Air-Conditioning: Macy’s
Mit der luftigen Fähre nach Staten Island. Unterwegs treffen wir auf die Freiheitsstatue.
Blick von der Fähre auf die Skyline. Links im Bild das neue One World Trade Center, höchster Wolkenkratzer und Ersatz für die Zwillingstürme
Helikopterrundflüge sind beliebt.
In Brooklyn
Memorial für diejenigen Opfer vom 11. September 2001, die auf Staten Island lebten
Promenade von Brooklyn mit der Brooklyn Bridge
Brooklyn Heights, ein ruhiges Wohnquartier
Zurück in NYC, wo uns die Sonne auf den Kopf (und auf das Empire State Building) brennt
Die High Line, ein grünes Band, das sich auf einem ehemaligen Güterzug-Trassee durch den Westen von Manhattan zieht
Times Square
Central Station, ein prächtiges Bauwerk von 1913…
…mit einer zauberhaften Sternzeichen-Decke.
Eine der wenigen noch erhaltenen Gutenberg-Bibeln von 1452 in der Public Library
Nebenan befindet sich der Bryant Park, ein netter Ort für etwas Ruhe und Natur.
Bei Melissa gibt es einen Laden für nicht glutenfrei lebende Liebhaber von Macarons und Cupcakes und einen für die Glutenfreien… Was man nicht alles zum Geschäft machen kann in dieser Stadt!
Ein Highlight ist die Broadway-Show „Beautiful. The Carol King Musical“. Viel wusste ich vorher nicht über die 1942 in New York geborene Sängerin, Songwriterin und Pianistin. Einige ihrer Songs (Beautiful, You’ve Got a Friend, It’s Too Late, Will You Love Me Tomorrow?) habe ich jedoch schon immer gemocht. Es hat mich sehr beeindruckt, mit wie viel Spielfreude und Professionalität die Schauspieler, Tänzerinnen und Sänger das Leben von Carole King, ihrem Mann Gerry Goffin und ihren Freunden darstellen.
Nach fast zwei Monaten in den Staaten reisen wir nun Richtung Schweiz. Meine zwiespältige Haltung gegenüber den USA bleibt trotz dieser tollen Zeit bestehen: Faszination und kritische Distanz, Bewunderung und Ablehnung, erhaltene Antworten und neue Fragen halten sich die Waage. – Wie heisst es noch? Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten (Goethe). Noch nie habe ich in einer Stadt so viele obdachlose Menschen gesehen.
Bevor es wieder nach Hause geht, bereisen wir nach einem Umsteige-Stopp in Zürich noch Schottland.
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