Edinburgh, Stirling, Dundee und Umgebung. Nach dem Schlafentzug auf dem Flug New York-Zürich und dem erschöpften Wiedersehen mit unseren Eltern am Flughafen empfängt uns Margaret mit einem warmen, schottischen „Welcome“ in ihrem Haus in Dunfermline.

Townhill Loch in Dunfermline

Im Pittencrieff Park blühen die Rhododendren.
In dieser hübschen Stadt, wenige Meilen von Edinburgh entfernt, finden wir für vier Tage ein Zuhause. Margaret ist eine Freundin meiner Mutter.
Dunfermline besitzt nicht nur einen sehenswerten Park, eine Abtei und ein eigenes Loch (schottisch für See), es ist auch ein ausgezeichneter Ausgangsort für verschiedene Ausflüge. Und es scheint während dieser Zeit tatsächlich die Sonne!
Hier unsere besten Ziele in Dunfermline, Edinburgh (schottisch ausgesprochen Edin-börou) und weiter nördlich:
Strasse in Dunfermline mit Rathaus
Die Abbey, Grabstätte verschiedener schottischer Könige, beispielsweise von King Robert the Bruce
Ehemaliges Bibliotheksgebäude
Blick vom Pittencrieff Park zur Abbey
Diese Brücken muss passieren, wer von Dunfermline ohne Umweg nach Edinburgh gelangen möchte: die Forth Bridges (rot: Eisenbahnbrücke; weiss: Auto- und Fussgängerbrücke)
„Schwebender“ Brückenteil: Eine zweite Autobrücke zur Entlastung des Verkehrs über den Firth of Forth ist im Bau.
Edinburgh, hinter dem Bahnhof
Nicht nur wir geniessen das sonnige Wetter!
Auf dem Weg zum Edinburgh Castle: der Lawnmarket
Im Schlosshof
Dieses Schlossgebäude wird heute als Scottish National War Memorial genutzt.
Ansicht des Schlosses auf dem Weg vom Schlosshügel zum Grassmarket
Victoria Street
Besichtigung der „Britannia“. Sie ist die 83. Königliche Yacht, und sie liegt in Leith bei Edinburgh. Seit 1997 ist sie ausser Dienst.
Das Schlafgemach von Her Majesty the Queen Elizabeth II. auf der Yacht
Das Wohnzimmer, wo die Queen…
…offenbar gerne Scrabble spielte.
In Falkirk besuchen wir zusammen mit Margaret das „Falkirk Wheel“. Dieser weltweit einzigartige Rotationshebekran verbindet zwei rechtwinklig zueinander liegende Kanäle miteinander. Der riesige Kran sorgt dafür, dass Boote diese Kanäle bequem befahren können.
Ganz in der Nähe wohnen die „Kelpies“. Der schottische Künstler Andy Scott hat die beiden stählernen Pferde im Jahr 2014 geschaffen. Kelpies sind in der keltischen Mythologie Wassergeister mit übernatürlichen Kräften.
Falkirk Wheel
Kelpies
Und weiter geht’s! Wir beschliessen, Schottland im Gegenuhrzeigersinn zu bereisen und wählen Dundee als nächsten Standort. Auf dem Weg dorthin schauen wir im Linlithgow Palace und im Stirling Castle vorbei.
Dundee selber muss man nicht zwingend gesehen haben. Aber das nahe Glamis Castle ist wohl eines der edelsten schottischen Schlösser und einen ausgedehnten Besuch wert. Hier hat Queen Mum ihre Kindheit verbracht.
Linlithgow Palace, wo Maria Stuart am 8. Dezember 1542 zur Welt gekommen ist
Der Palast mit dem Linlithgow Loch nebenan
Fenster in der dazugehörigen St Michael’s Kirche
Stirling Castle, eines der grössten Schlösser Schottlands
Wandteppich-Replik aus dem 15. Jahrhundert im Schloss. Das Original hängt in New York.
Dundee mit der Firth-of-Tay-Eisenbahnbrücke, die im Jahr 1879 Unglücksort war. Theodor Fontane hat das Unglück in seinem berühmten Gedicht verarbeitet (Die Brück‘ am Tay: „Tand, tand ist das Gebilde von Menschenhand.“)
Die Discovery, das königliche Expeditionsschiff, liegt am Ufer des Tay
Die Pinguine sind los in der Stadt.
McManus-Kunstmuseum in historischem Gebäude
Glamis Castle, glamouröser Wohnsitz des 19. Earl of Strathmore
Mir würde schon der kleine Turm nebenan genügen…
Im Schloss war das Fotografieren leider verboten. Hier dafür das Schlafzimmer in Queen Mums Puppenhaus.
Wirklich fein und preiswert in Dundee ist der Afternoon Tea im Hotel Malmaison. Es liegt unweit vom Ufer des Flusses Tay.
Vier Fingersandwiches, einen Scone mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre, ein Töpfchen mit Crème brûlée, einen Mini-Victoria-Sponge-Cake und ein Stück Schokoladentorte sowie natürlich eine Kanne Tee umfasst dieser Afternoon Tea für 15 Pfund (ca. 20 Franken) pro Person.
Auch nicht weit weg von Dundee befinden sich einige ursprüngliche Fischerdörfchen und die Golf- und Universitätsstadt St Andrews. Von der schottischen Ostküste berichte ich im nächsten Teil!
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