Nelson bis Windwhistle. Auf der Südinsel angekommen, quartierten wir uns in Nelson, einem Städtchen am Meer, ein. Von dort aus besuchten wir den Weiterlesen
Alarm im Kaffeekrug
Die letzten zwei Tage waren wir in Te Anau, einem recht gut besuchten Ort im Fiordland Nationalpark. Unser Cottage stand auf einem grünen Grundstück, dessen Wiese voller Pilze war. Von den kecken Fliegenpilzen hatte es am meisten.

Der Regen der vergangenen Tage hatte ihr Wachstum gefördert und die Aussentemperaturen auf rund 13 Grad abgekühlt. Entsprechend kühl und feucht war es morgens in unserem Häuschen. Dank unserer Küche und dem Ciabatta-Brot aus dem Supermarkt gab es Frühstück „zuhause“. Sogar mit Kaffee, denn neben Tee und Zucker stellen die Eigentümer meist auch gemahlenen Kaffee, Milch und einen Kaffeebereiter zur Verfügung.
Noch etwas verschlafen sassen wir am Tisch, der Kaffee zog im Krug und dampfte in der kühlen Morgenluft vor sich hin, als plötzlich ein schriller Alarm losging. Ohrenbetäubend!
Die Ursache war rasch geklärt. Der zur Decke hin ziehende Wasserdampf aus dem Kaffeekrug hatte den Feueralarm ausgelöst! Zwei, drei Griffe von Ralph am Feuermelder an der Decke und das Leiden unserer Ohren hatte ein Ende. Ein prüfender Blick aus dem Cottage zeigte mir: Niemand aus der Umgebung war erschrocken herbeigeeilt, wir waren vermutlich nicht die ersten, denen das passiert ist…
Frohe Ostern!
Allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs wünschen wir sonnige und erholsame Ostertage, Francina & Ralph

Seit einem Monat unterwegs
Alles, was ich während der viermonatigen Reise brauche, findet in einem Koffer und einem Tagesrucksack Platz. Ein befreiendes Gefühl, mit so wenig unterwegs zu sein! Im Gepäck habe ich einige alte Kleider, die ich seit langem aufbewahrt habe für den Fall, dass ich einmal eine Weltreise machen würde. Weiterlesen
Geniessen und Teetrinken in Napier
Vor einigen Jahren haben wir uns während eines Ferienaufenthalts in Südengland in die Tradition des ausgedehnten nachmittäglichen Teetrinkens verliebt. Auf einer Etagere werden schmackhafte Fingersandwiches gereicht, belegt mit Ei, Lachs, Gurke oder Roastbeef, gefolgt von frisch gebackenen, noch warmen Scones mit Clotted Cream und fruchtiger Strawberry Jam und zum Abschluss verführerische Süssigkeiten. Ja, und Tee gibt es auch noch… Obwohl Ralph nach dieser „Initialzündung“ zuhause das optimale Scones-Rezept ausgetüftelt hat, das ohne das in der Schweiz fehlende selfraising flour auskommt und trotzdem zu zartschmelzenden Scones führt, zieht es uns ab und an in ein gutes Hotel, wo wir einen Afternoon Tea geniessen. Gerne auch im Ausland.
Nach einigem Suchen wurde letzte Woche klar: In Neuseeland scheint der Afternoon Tea unter dem Namen High Tea geführt zu werden. In der Ormlie Lodge, einem kleinen Boutique Hotel in der Nähe von Napier, wurden wir fündig.
Imposant war bereits die Auffahrt zum prächtigen Gebäude, das 1899 im viktorianischen Stil erbaut wurde und von einem grossen Park umgeben ist. Nach der Begrüssung durch Hausherrn Geoff erhielten wir einen Tisch auf der Veranda. Leider blieben wir an diesem Nachmittag die einzigen Restaurantgäste. Am besten schmeckten uns die Sandwiches, gefüllt mit Ei, Lachs und Roastbeef.


Kochende Erdlöcher und pastellfarbene Prachtbauten
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Erste Tage in Neuseeland
Blackout
Sonntagabend in Auckland. Ich stehe im Badezimmer des Hotels und putze mir die Zähne, der Jetlag hat meine Nerven fest im Griff und ich hoffe auf ein paar Stunden Schlaf, als plötzlich das Licht mit einem klackenden Geräusch ausgeht. Nacht.
Wenige Sekunden vorher hatte ich die Idee verworfen, den nächsten Blogeintrag über die Taschenlampe zu schreiben, die in jedes Reisegepäck gehört. Wer nach Neuseeland reist, benötigt kein Notfalllicht!
Ralph meldet, dass auch draussen alles finster zu sein scheint. Polizeisirenen heulen auf, für unsere europäischen Ohren ist ihr jaulender Klang ungewohnt, er lässt an Actionfilme denken. Rauchgeruch hat es keinen im Hotelgang. Abgesehen vom gelegentlichen Hupen und von den Sirenen ist es still.
In unserem Zimmer hat die Taschenlampe, die ich auf dem Nachttisch deponiert habe, ihren ersten Auftritt: Klein wie eine Baumnuss, aber pink und mit Solarzellen und einer winzigen Handkurbel ausgestattet, spendet sie uns das, was wir in dem Moment des Stromausfalls am meisten zu brauchen meinen: Licht.
Klar wird uns auf einem Spaziergang am Morgen danach auch, weshalb nach dem Blackout unablässig die Polizeisirenen ertönten: In der Strasse um die Ecke befindet sich die Auckland Central Police Station!
P.S.: Auch die New Zealand Herald berichtete darüber.
Eindrücke aus Hong Kong
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Wohin mit der Dreckwäsche?
Wer in den Ferien ohne Mietauto unterwegs ist, kennt das Problem: Vom ersten Tag an stellt sich die Frage, wohin die schmutzige Wäsche verstaut werden könnte, bis sie den Weg in eine Waschmaschine findet. Lieber nicht in den Koffer oder Rucksack, da der ja voller frischer Kleider ist. Also begnügten wir uns bisher mit Plastiksäcken.
Guido sei Dank haben wir seit kurzem eine viel elegantere Lösung im Gepäck – den Laundry Bag von Kikkerland. Der Beutel mit dem Weltatlas drauf nimmt 20 Liter Inhalt auf. Er lässt sich, sollte er mal ungenutzt verstaut werden müssen, auf die Masse 11×11 cm zusammenfalten und im integrierten Etui versorgen.

Ab nächster Woche werden wir die meiste Wäsche zwar im Auto lagern können, aber unser Laundry Bag wird weiterhin für die vielen kleinen Wäscheteile im Einsatz sein! Vielen Dank für dieses coole Geschenk, lieber Guido!

